29 August, 2005
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Global Solidarity
Ein Rundschreiben für gewerkschaftlich organisierte Goodyear-Arbeiter weltweit
Weltweites Netzwerk verbindet Arbeiter in verschiedenen Ländern
Bei der Zusammenkunft von mehr als 100 Arbeiterführern und Gewerkschaftsvertretern aus 16 Ländern in Cleveland, Ohio, im März 1999 wurde der Entschluss gefasst, ein weltweites Netzwerk für Goodyear-Arbeiter rund um die Welt aufzubauen. Das Ziel bestand darin, weltweite Kommunikationswege zu öffnen und Informationen von gegenseitigem Interesse auszutauschen.
Die Veröffentlichung von Global Solidarity ist eine direkte Folge der Schaffung eines solchen Netzwerks, das die Solidarität von Arbeitern verschiedener Länder innerhalb eines multinationalen Unternehmens fördert. Im Lichte der anhaltenden Konsolidierung der Reifenbranche weltweit ist es für die Arbeiter äußerst wichtig, eine vereinigte globale Front zu bilden, um gemeinsame Probleme angehen zu können.
Die Konferenz in Cleveland und die Etablierung eines weltweiten Netzwerks waren die direkte Folge eines während der ICEM-Konferenz der Gummibranche im Juni 1998 in Kuala Lumpur, Malaysia, verabschiedeten Plans.
Die Delegierten der Konferenz in Cleveland wählten ein Netzwerk-Führungsgremium, bestehend aus Richard Davis (United Steelworkers of America), Vorsitzender, Yoshihiko Sawada (Gomo Rengo, Japan), Bill Holmes (Manufacturing Science & Finance, Großbritannien), Carlos Antonio da Silva (Frente Unica de Borracha, Brasilien), Thabang Nchele (National Union of Metalworkers, Südafrika) und Peter Schmitt (ICEM).
Das Führungsgremium trat am 25. Januar 2000 in Pittsburgh, Pennsylvania, zusammen, um die Richtung für das Netzwerk zu bestimmen. Unter anderem traf das Netzwerk-Führungsgremium mit Führungskräften von Goodyear zusammen und schlugen vor, eine gemeinsame Vereinbarung für den Bereich Gesundheit und Sicherheit auszuhandeln.
U.S. Steelworkers setzten Vertragsänderungen durch
Am 15. November 2000 gab das Vertragskomitee Goodyear/Kelly Springfield/Dunlop der United Steelworkers of America bekannt, dass Änderungen zum Hauptvertrag von der Mitgliedschaft bestätigt wurden. Die Vertragsänderungen befinden sich im Einklang mit der branchenweiten Vereinbarung, die in den Bridgstone-Verhandlungen im Jahre 2000 etabliert wurde.
Gewerkschaftlich organisierte Arbeiter bei Goodyear und Tochterunternehmen in den USA erhalten Gehaltserhöhungen, Lebenshaltungskostenzulagen und Rentenerhöhungen sowie Vertragsverbesserungen in verschiedenen Bereichen, wie z.B. bevorzugte Einstellung und Beschäftigung von Auftragsnehmern. Diese Vereinbarung betrifft 12.000 Angestellte in neun Goodyear-Werken, 5.700 Arbeiter in drei Kelly-Werken und 2.600 Arbeiter in zwei Dunlop-Werken.
Die Verhandlungen zwischen Goodyear und den Steelworkers begann im März. Diskussionen zur Neuaufnahme wurden am 10. März unterbrochen, etwa einem Monat nachdem die Steelworkers Bridgestone als die Zielfirma für Tarifrahmenverhandlungen gewählt hatten. Nach erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen zwischen Bridgestone/Firestone und der Gewerkschaft im September wurden die Verhandlungen zwischen den Steelworkers und Goodyear wieder aufgenommen.
Gewerkschaft im asiatisch-pazifischen Raum veranstaltet regionale Konferenz
Die ICEM veranstaltete einen Workshop für das Goodyear-Netzwerk für den asiatisch-pazifischen Raum vom 25. bis zum 26. Juli 2000 in Kuala Lumpur, Malaysia. Der Workshop war das Resultat von anlässlich der ICEM World Rubber Konferenz im Juni 1998 und der ICEM-USWA Goodyear World Conference im März 1999 gefassten Beschlüssen, die Führungsgremien in allen Regionen dazu anhielten, Sitzungen durchzuführen.
Yoshihiko Sawada, Präsident der Japanese Rubber Workers Union Confederation (Gomu Rengo, Japan) leitete den Workshop, der 18 Teilnehmer aus fünf Ländern umfasste. Die Teilnehmer kamen von SP KEP Goodyear Union, (Indonesien), National Union of Workers (Australien), National Union of Employees in Companies Manufacturing Rubber Products (Malaysia), Centre of Indian Trade Unions sowie ICEM-JAF und ICEM.
Abgesehen von der Entwicklung neuer Wege für Kommunikation und Zusammenarbeit wurden in verschiedenen Arbeitsgruppen Themen wie Gesundheit und Sicherheit in der Industrie, Berufskrankheiten sowie Weiterbildungs- und Schulungsprogramme besprochen.
Goodyear versucht, Gewerkschaft in Kolumbien zu zerschlagen
Trotz intensiver Bemühungen in den letzten Monaten, in Zusammenarbeit mit der Firma eine Reduktion der Produktionskosten im Werk Santiago de Cali zu erreichen, versucht die Goodyear-Verwaltung in Kolumbien, die Tarifbeziehungen mit der Gewerkschaft für Arbeiter in der Reifenbranche, SINTRAINCAPLA, zu unterhöhlen.
Goodyear verletzt den Vertrag mit der Gewerkschaft durch die Einstellung von Zeitarbeitern in der Produktions- und Wartungsabteilung. Die Tarifvereinbarungen verbieten ausdrücklich die Einstellung von Zeitarbeitern oder Auftragnehmern ohne Zustimmung der Gewerkschaft.
Die Arbeiter in diesem Werk haben im Anschluss an Tarifverhandlungen mit der Werksleitung bereits eine Reihe von Zugeständnissen hingenommen, die auf die Erhaltung von Arbeitsplätzen und die Vermeidung einer Schließung des Werks abzielen.
Arbeiter in Kanada weisen Vorschlag des Unternehmens zurück
Gewerkschaftsmitglieder in Salaberry-De-Valleyfield (Quebec), bereits sechs Monate im Streik, haben am 15. November einen Vorschlag von Goodyear für einen Fünfjahresvertrag zurückgewiesen. Verbleibende Fragen im Zusammenhang mit Gehältern und Arbeitsplatzsicherheit waren die Gründe dafür, dass die Mitglieder der Steelworkers Ortsgruppe 919 das Angebot mit großer Mehrheit zurückwiesen. Die 76 Mitglieder der Ortsgruppe, hauptsächlich Büro- und technische Arbeiter im Valleyfield-Radialfreifenwerk von Goodyear, sind seit dem 27. April 2000 im Streik.
Die Mitglieder der Ortsgruppe arbeiteten seit Juli 1996 ohne Vertrag. Die Gewerkschaft und das Unternehmen haben im Arbeitsgerichtshof von Quebec über den Ausschluss gewisser Arbeitsplätze von der Gewerkschaftsangehörigkeit gekämpft. Ursprünglich konnte die Ortsgruppe aufgrund provinzrechtlicher Bestimmungen nicht in den Streik treten, hat dieses Recht jedoch Anfang dieses Jahres erhalten.
Der Ausschluss gewisser Arbeitsplätze von Tarifverhandlungen war auch weiterhin Gegenstand der Verhandlungen. Das Bestreben der Verwaltung, gewerkschaftlich organisierte Arbeitsplätze in nicht-organisierte Arbeitsplätze
umzustrukturieren, anhaltende Entlassungen von Mitgliedern der Ortsgruppe 919 sowie vermehrte Beschäftigung von Auftragnehmern haben den Anteil von Gewerkschaftsmitgliedern an der Belegschaft im Verlauf der letzten zehn Jahre um etwa 40% reduziert. Die Arbeiter in Produktion und Verwaltung im Werk werden durch die Gewerkschaft „Communications, Energy & Paperwork“ vertreten.
Indonesische Gewerkschaft unterbreitet Vorschlag
Im November hat SP.KEP Goodyear Indonesia (Gewerkschaft für Arbeiter in Chemie, Energie und Bergbau) Verhandlungen mit PT. Goodyear Indonesia Tbk aufgenommen. Die Gewerkschaft strebt danach, Gehälter, Arbeitsbedingungen und Sicherheit für Gewerkschaftsmitglieder zu verbessern.
Goodyear verletzt Gewerkschafts-Vereinbarungen in Großbritannien
Das Unternehmen hat einen massiven Angriff auf zwei mit ICEM affiliierte Gewerkschaften in Großbritannien gestartet. Die Gewerkschaften „Transport and General Workers Union“ und MSF kämpfen darum, die ausgehandelten Arbeitsbedingungen für Gewerkschaftsmitglieder zu bewahren und die Mitglieder effektiv repräsentieren zu können.
Goodyear hat bereits die Entlassung (betriebsbedingte Kündigung) von 540 Arbeitern im Werk Wolverhampton angekündigt. Aber sehr viel besorgniserregender ist die Art und Weise, mit der diese Angelegenheit angegangen wird. Abgesehen von den betriebsbedingten Kündigungen hat das Unternehmen in einer Mitteilung die lang etablierte Vereinbarung über Arbeitsplatzsicherheit und Abfindungszahlungen aufgekündigt.
ICEM Generalsekretär Fred Higgs und Goodyear Netzwerk Vorsitzender Dick Davis haben das Unternehmen dazu aufgefordert, die Vereinbarungen einzuhalten.
Die Vereinbarungen, erstmals 1985 unterzeichnet, wurden vor recht kurzer Zeit, im Oktober 1999, neu ausgehandelt. Im September 2000 wurde den Arbeitern Wolverhampton von einem Goodyear Senior Vice President versprochen, dass alle bestehenden Vereinbarungen eingehalten würden, einschließlich der Vereinbarung über Arbeitsplatzsicherheit.
Betriebsingenieure bestätigen Vertrag
Die streikenden Arbeiter in Goodyears Chemiewerk in Houston, Texas, haben Mitte Dezember mit großer Mehrheit einen neuen Vertrag ratifiziert. Die neue Vereinbarung sieht Rentenverbesserungen und eine einmalige Gehaltserhöhung im ersten Jahr vor.
Gewerkschaftliche Solidarität war der Schlüssel bei der Bekämpfung der von Goodyear verlangten Kürzungen bei Dienstzeitenrechten, Beschäftigung von Auftragnehmern, Kürzungen von Krankenversicherungsleistungen und Gehaltskürzungen. Die Mitglieder der Ortsgruppe 347 der Internationalen Gewerkschaft der Betriebsingenieure traten am 10. Oktober in Streik, im Anschluss an die Zurückweisung der neuen vom Unternehmen vorgeschlagenen Vereinbarung.
Internationale Gewerkschaften, die Arbeiter in Frankreich, Deutschland, Guatemala, Argentinien, Brasilien. Chile, Peru, Kolumbien, Australien und den Vereinigten Staaten vertreten, protestierten gegen das Unternehmen und unterstützten die Ortsgruppe 347.
Anfang November wiesen die Arbeiter mit einem Stimmenanteil von 2 zu 1 ein erneutes Angebot des Unternehmens zurück, dass für 139 Arbeitsplätze die Beschäftigung von Auftragnehmern oder allgemeine Gehaltskürzungen vorsah. Gehälter würden automatisch um 33 % gekürzt, die Kosten für Gesundheitsfürsorge würden ansteigen und eine Anzahl von Arbeitsplätzen würde über einen Zeitraum von 2 Jahren abgebaut.
Die Vereinbarung betrifft 350 Arbeiter in einem Werk, das Emulsionsstyrolbutadien-Gummi herstellt, ein Material, das bei der Reifenproduktion Verwendung findet.
Anti-Gewerkschafts-Taktiken in Guatemala
Die ICEM hat letztes Jahr berichtet, dass Goodyear-Arbeiter in Guatemala unter Anti-Gewerkschafts-Praktiken zu leiden haben. 48 Arbeiter in der Produktion, Mitglieder von STGINSA, im Werk in Guatemala City, wurden ohne gerechtfertigten Grund entlassen, und zwei Mitglieder des Gewerkschafts-Führungskomitees wurden suspendiert.
Die Gewerkschaft erklärte, dass diese Maßnahmen die Tarifvereinbarungen, die Arbeitsgesetze des Landes sowie internationale Arbeitsgesetze, die von der Regierung Guatemalas anerkannt werden, verletzen. Ron Hoover, USWA Goodyear Koordinator in den Vereinigten Staaten rief das Unternehmen dazu auf, die „notwendigen Schritte zu ergreifen, um die Integrität der Tarifvereinbarungen (in Guatemala) wiederherzustellen und den guten Namen des Unternehmens zu schützen.“
Europäische Gewerkschaften zeigen Solidarität für Goodyear-Arbeiter
IGBCE Deutschland und Frankreichs FCE-CFDT haben jeweils in einem Schreiben an Goodyear-Vorstandsvorsitzenden und Chief Executive Officer Samir Gibara ihrer Unterstützung von Goodyear-Arbeitern in Wolverhampton (Großbritannien), Houston (USA) und Kolumbien (Südamerika) Ausdruck verliehen.
Beide Briefe betonten die Unterstützung für den Kampf der Arbeiter in Houston um einen neuen Vertrag und verurteilten die Verwaltung von Goodyear für die Unterhöhlung von Verhandlungen in Kolumbien sowie für den Widerruf einer Vereinbarung zur Erhaltung von Arbeitsplätzen in Großbritannien.
IGBCE-Präsident Hubertus Schmoldt nannte ebenfalls ernste Probleme mit Goodyear im Werk Philippsburg in Deutschland. Schmoldt kritisierte das Unternehmen für die versuchte Unterhöhlung von Tarifvereinbarungen und den Mangel an Neuinvestitionen in das Werk.
Beide Gewerkschaften riefen das Unternehmen dazu auf, auf zivilisierte Art und Weise mit den Arbeitern und deren Gewerkschaften über Änderungen zu diskutieren und zu verhandeln.
ICEM und FUTINAL veranstalten internationale Konferenz
Gewerkschaftsführer aus Mexiko, Guatemala, Venezuela, Kolumbien, Peru, Chile, Argentinien , Uruguay, Brasilien und den Vereinigten Staaten trafen im November 2000 in Praia Grande, Brasilien zu einer Konferenz zusammen, die von der ICEM und der Gewerkschaft lateinamerikanischer Arbeiter in der Gummi- und Reifenindustrie (FUTINAL) veranstaltet wurde.
Die Mitglieder der Gummi- und Reifengewerkschaften untersuchten Trends in der Industrie weltweit und betrachteten Probleme auf nationaler, regionaler und globaler Basis. Es wurden Maßnahmen für verbesserten Informationsaustausch zwischen Arbeitern verschiedener globaler Reifenhersteller, die in dieser Region tätig sind, verabschiedet.
Es wurden mehrere Beschlüsse zur Förderung von Solidarität mit Goodyear-Arbeitern in der Region verabschiedet. Im Verlauf der Konferenz wurde den Mitgliedern der Goodyear-Gewerkschaft STGINSA in Guatemala in ihrem Kampf gegen die Antigewerkschaftsmaßnahmen des Unternehmens Unterstützung ausgesprochen.
Es wurde eine Resolution verabschiedet, die den Versuch Goodyears verurteilt, die Stellung der Gewerkschaften zu unterhöhlen sowie ein Gesuch an die kolumbianische Regierung, die an Gewerkschaftsführer gerichteten Todesdrohungen rechtsradikaler Gruppen zu verurteilen.
Ein Antrag, internationale Solidarität für die Arbeiter bei Titan Tire in Uruguay, Mitglieder von FUNSA, zu zeigen, wurde ebenfalls verabschiedet. Diese Maßnahme verurteilt die jüngste Vereinbarung zwischen Titan und Goodyear zur Reduktion der Reifenproduktion in Uruguay und Förderung der Importierung von Goodyear-Produkten.
Um die Beziehungen zwischen Arbeitern verschiedener Länder zu stärken wurde der Beschluss gefasst, dass eine internationale Delegation von Arbeitern in der Gummi-Industrie Anfang 2001 alle Länder in Nord- und Südamerika, die mit FUTINAL affiliiert sind, besuchen wird. Die Konferenz wird nächstes Jahr in Argentinien stattfinden.
Goodyear-Pacific Dunlop kündigt Umstrukturierung an
Bei South Pacific Tyres Ltd. wird an einem Standort in Australien die Produktion gekürzt und an einem anderen werden Arbeiter entlassen. Das Joint Venture Unternehmen von Goodyear and Pacific Dunlop versucht auf diese Weise, Kosten zu reduzieren und innerhalb von sechs Monaten erlittene Verluste wieder gutzumachen.
Die Produktion von Reifen für Schwerlaster wird eingestellt und die Produktion von Reifen für Personenkraftwagen und leichte Lastwagen wird umstrukturiert. Das Unternehmen plant ebenfalls die Entlassung von 500 Arbeitern im Werk Melbourne sowie eine Reduktion der Produktpalette des Werks. Die Arbeiter in diesem Werk werden von der Gewerkschaft „National Union of Workers“ vertreten.
Produktion von Reifen für den Luftfahrtbereich in Brasilien wiederaufgenommen
Nach einer Unterbrechung von sieben Jahren hat Goodyear die Produktion von Reifen für den Luftfahrtbereich in Sao Paulo, Brasilien, wiederaufgenommen, um gesteigerter Nachfrage nachkommen zu können. Von 1943 bis 1992 wurden an diesem Werk Reifen für den Luftfahrtbereich hergestellt. 1992 jedoch wurde die Produktion vorläufig eingestellt.
Etwa 30 Prozent der Reifenproduktion wird den brasilianischen Markt beliefern, während der Rest nach Nordamerika, Europa, Asien, Australien oder andere lateinamerikanische Länder exportiert werden wird.
Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer-Empresa Brasiliera de Aeronautica, weltweit viertgrößter Hersteller von Verkehrsflugzeugen und Goodyear-Kunde seit 1969 ist im Bau eines neuen Werks begriffen, das von Goodyear beliefert werden wird.
Goodyear weltweit
Goodyear ist der weltgrößte Hersteller von Reifen. Darüber hinaus produziert das Unternehmen weltweit verschiedene Produktreihen von Bändern, Schläuchen und anderen Gummiprodukten für den Transportbereich sowie verschiedene andere Produkte für Verbraucher und Industrie.
Goodyear unterhält 92 Werke in 27 Ländern weltweit. 32 Werke befinden sich in den Vereinigten Staaten, acht in Kanada, 20 in Europa, zwei in Afrika, 13 in Lateinamerika und 17 in Asien. Unter Einbeziehung der Joint Ventures mit Dunlop beschäftigt Goodyear mehr als 100.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.
Goodyear erklärte letztes Jahr einen Nettoumsatz von 12,9 Milliarden US-Dollar und Nettoeinnahmen von 241,1 Millionen US-Dollar. In den neun Monaten bis Ende September 2000 sind die Nettoeinnahmen um 12% gestiegen.
Goodyear ist der Reifenhersteller Nr. 1 in Nordamerika und Südamerika und der größte Hersteller in Europa. Vorstandsvorsitzender und CEO Samir Gibara verdiente letztes Jahr 1,6 Milliarden US-Dollar Gehalt und bezog in diesem Zeitraum weitere 216.000 US-Dollar durch die Einlösung von Aktienoptionen.
Haben Sie Neuigkeiten?
Global Solidarity wird herausgegeben von United Steelworkers of America, Five Gateway Center, Pittsburgh, PA. 15222, USA.
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